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Hohenemser Kulturfest

Museen & Ausstellungen

Alle Ausstellungen können während den Veranstaltungstagen bei freiem Eintritt besucht werden.
Fr 10–21 | Sa 10–21 | So 10–17 Uhr
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14
Jüdisches Museum Hohenems, Schweizer Straße 5
• Freier Eintritt während der emsiana

Die Morgenländer

Jüdische Forscher und Abenteurer auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden


Die Morgenländer
(c) CR Walser
Diese Sonderausstellung macht eine überraschende Erkenntnis stark: Die Entwicklung der Islamwissenschaften, der Arabistik und der Orientalistik im 19. Jahrhundert war eng mit der Wissenschaft des Judentums, mit Emanzipation und Reform verbunden. Die neuen Orientwissenschaften waren Schauplatz einer jüdischen Suche nach den eigenen Ursprüngen: Quellen der eigenen Kultur und Geschichte selbstbestimmt zu erforschen, diente auch dem Versuch, sich aus der diskriminierenden Umklammerung in einer christlichen Gesellschaft zu befreien. Dass aus dieser Perspektive der Islam und die arabische Welt keineswegs als feindlich-exotischer „Anderer“ Europas erschien, sondern als Quelle auch der europäischen Kultur, stellt so manche Stereotypen der Gegenwart in Frage, xenophobe Vorstellungen genauso wie postkoloniales Schwarz-Weiß-Denken.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems

Fr 10–21 | Sa 10–21 | So 10–17 Uhr
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14
Jüdisches Museum Hohenems, Schweizer Straße 5
• Freier Eintritt während der emsiana

Die Geschichte der Juden in Hohenems

Vom Mittelalter  bis heute


Die Geschichte der Juden in Hohenems
Die Dauerausstellung in der Villa Heimann- Rosenthal vermittelt die Geschichte der Jüdischen Gemeinde von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende im Nationalsozialismus nach 1938. Sie erzählt von einem Leben zwischen lokalen Bindungen und transnationalen Familiennetzwerken, von Migration und Heimat, Hoffnungen, Erfolgen und Enttäuschungen, Verfolgung und Fluchtwegen. Thematisiert wird auch der Neubeginn der Überlebenden nach 1945, der Streit um (Nicht-)Erinnern, die Gegenwart der Hohenemser Diaspora und die Perspektiven der Nachkommen. Exponate zu den Lebensund Jahreszyklen begleiten den historischen Rundgang.

Besucher:innen sind eingeladen, sich zwischen den Themen der Geschichte und jenen Fragen zu bewegen, die heute nach wie vor relevant sind. Audioguides, Videoinstallationen und eine Kinderausstellung bereichern den Ausstellungsrundgang.

Fr 11–18 | Sa 11–17 | So 12–16 Uhr
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27
Sammlung Hans Bäumler, Markus-Sittikus-Straße 20
• Nur Barzahlung: € 12 Erwachsene | € 6 ermäßigt für Kinder/Jugendliche bis 19 J.

Sammlung Hans Bäumler und Installationen im Außenbereich


Sammlung Hans Bäumler und Installationen im Außenbereich
Die Sammlung Hans Bäumler vereint herausragende Meisterwerke der bildenden Kunst mit einzigartigen Schätzen aus Flora und Fauna. Die Kunstsammlung führt durch 130 Jahre Kunstgeschichte und umfasst 107 Gemälde aus der Münchner Schule, dem französischen Impressionismus und Postimpressionismus sowie dem deutschen Impressionismus und Expressionismus. Von Carl Spitzweg und Ferdinand G. Waldmüller über Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Max Liebermann und Paul Gauguin bis hin zu Pablo Picasso zeigt das Museum ein breites Spektrum bedeutender Künstler:innen.

Die Naturausstellung präsentiert einzigartige Tierpräparate und außergewöhnliche Naturfundstücke aus aller Welt. Im Kunst/Raum Contemporary werden wechselnde Ausstellungen gezeigt. Ergänzt wird das Angebot durch eine Skulptur von Miriam Prantl und die Großplastik LOOP des Künstlerduos Bildstein | Glatz im Außenbereich des Museums.

Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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20
Mühlenmuseum, Sägestraße 11
• € 2,20 (Erwachsene) | € 1,50 (Studierende) | € 1,10 (Kinder)

Mühlenmuseum

„Stoffels Säge-Mühle“


Mühlenmuseum
Die Sammlung im Freilicht- und Mühlenmuseum von Familie Amann erzählt eindrucksvoll von der alten Handwerksgeschichte im historischen Gewerbegebiet von Hohenems sowie der Bedeutung der Mühlen für die Bevölkerung. Das Museum dokumentiert auf 600 Quadratmeter kulturgeschichtlich gesehen über 2000 Jahre Mühlentechnik und ist dadurch zu einem weltweit einzigartigen Mühlenmuseum geworden.

Do 21–23 | Fr 17–21 | Sa 17–21 | So 11–17 Uhr
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21
Museum auf Zeit, Schweizer Straße 2
• Freier Eintritt während der emsiana

Museum auf Zeit

Die alte Grafschaft Hohenems


Museum auf Zeit
Der Autor Jakob Löwenthal beschrieb Hohenems als einen Ort, der „dicht am Fuße amphitheatralisch emporragender, schroffer Felswände“ liege. „Die Bauart des Dorfes ist recht schön. Stattliche Häuser wechseln mit wie mit Schuppenpanzern bekleideten Schweizerhütten ab, die alle die innere Wohlhabenheit bekunden. An jedes Haus stoßen Garten und Wiese, die die Eigenthümer ohne Unterschied des Standes und der Religion in der Regel selbst bestellen.“ (1836)

Neben diesem Zeitzeugnis präsentiert das Museum auf Zeit eine Ansicht von 1613 vom „Flecken Embs“ mit Palast und Gartenanlagen. Burg Glopper und Alt-Ems verweisen auf die machtvolle Stellung der Grafen. Das große Burgmodell dokumentiert die Pracht der früheren Wehranlage. Damit öffnet sich ein besonderer Einblick in die Zeit der Ritter und Grafen.

Veranstalter: Kulturkreis Hohenems

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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6
FABRIK im Viertel, Schweizer Straße 10a
• Freier Eintritt während der emsiana

Dorothea Rosenstock

Eine Reise ins Archiv


Dorothea Rosenstock
Ein Archiv ist ein Speicher von Material, ein Ort des Bewahrens von Wissen und eine Sammlung von Geschichten. Die gehüteten Schätze werden lebendig, sobald sie ans Licht gebracht werden.

In dieser Ausstellung öffnen sich die Kisten eines persönlichen Archivs: Sie stammen aus dem Leben einer Künstlerin und erinnern an ihre Reisen als Weberin. Eine Kollektion von Strukturen aus Farben und Fäden erzählt von den Verbindungen in ferne Länder.

Dorothea Rosenstock studierte Textildesign und Kunst an der HSLU Luzern und an der Aalto Universität in Helsinki. Seit 2009 arbeitet sie als Designerin für Damaste für den westafrikanischen Markt bei der Firma Getzner. Parallel dazu webt sie im Gemeinschaftsatelier Sturnengasse in Bludenz. Dabei entstehen Musterstücke, Kunstobjekte, Dinge und Undinge.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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17
Löwenberg-Keller, Schweizer Straße 3
• Freier Eintritt während der emsiana

Lucia Buchberger, Anna Lalouschek, Verena Repar & Kristin Wadlig

Reisen als Zustand des Dazwischen


Lucia Buchberger, Anna Lalouschek, Verena Repar & Kristin Wadlig
Im Löwenbergkeller setzen sich vier Künstler:innen mit dem Reisen auseinander – als freiwilliges Aufbrechen und erzwungenes Unterwegssein. Ihre Arbeiten verweisen auf Spuren von Durchzug, Abschied und Ankunft, auf Geschichten, die sich überlagern und fortschreiben. Im historischen Resonanzraum des Löwenbergkellers entstehen skulpturale Setzungen, die das Reisen nicht erzählen, sondern andeuten: als Zustand des Dazwischen, des Nicht-Festhaltens, im Wissen darum, dass Reisende nicht aufzuhalten sind.

Lucia Buchberger, Anna Lalouschek, Verena Repar und Kristin Wadlig haben an der Universität für angewandte Kunst sowie an der TU Wien studiert. Vier unterschiedliche künstlerische Zugänge treffen aufeinander und treten in Dialog. Alle vier leben und arbeiten in Wien.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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12
ehem. jüd. Armenhaus, Jakob-Hannibal-Straße 8
• Freier Eintritt während der emsiana

Anna Stemmer-Dworak


Anna Stemmer-Dworak
Die Weite der Bergketten im Großen Walsertal und die Nähe des Alltags sind Inspirationsquellen für Anna Stemmers naturnahe Zeichnungen und für fiktive Ausflüge.

Die Faszination des Reisens stillt sie durch Berichte von anderen Reisenden, die ihre Erfahrungen für sie in Bücher bannten. Wie meinte Jean-Henri Fabre? Man kann sich der Welt in der Verschwiegenheit des Hauses öffnen. Eine Sehnsucht bleibt.

Anna Stemmer-Dworak, geboren 1979 in Alberschwende, wuchs in St. Gerold im Großen Walsertal auf. Sie studierte künstlerische Fotografie und Malerei in Wien und an der Bournemouth University, England. Heute lebt sie als freie Illustratorin und Künstlerin in Thüringerberg.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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2
Brettauerhaus, Schweizer Straße 17
• Freier Eintritt während der emsiana

Jeannette Frei

Lebensreise – eine Installation


Jeannette Frei
Tue nicht so, als ob du 1000 Jahre zu leben hättest. Marc Aurel

Ich erwache im Dunkeln, weil Vögel sich regen, ein Zwitschern in den Bäumen, das Flattern der Flügel. Es ist der Morgen meiner Geburt, einer von vielen. Abertausend Tage sind seither vergangen, vieles, was war, für immer verflogen. Jetzt, gegen Abend, schaue ich zurück und mir ist, als wäre mein Leben eine Reise gewesen, die noch nicht zu Ende ist.

Ich hatte viel Gepäck dabei. Rucksäcke geschultert, leichte Koffer mit Freude getragen und schwere über längere Zeit mitgeschleppt. Taschen mit Ballast beladen, geleert und übermütig geschwenkt. Was haben all die Gepäckstücke, Rucksäcke, Beutel und Täschchen zu erzählen?

Jeannette Frei studierte freie Malerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Heute lebt sie bei Basel.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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18
Marktstraße 21
• Freier Eintritt während der emsiana

Patsy Grabher-Fenkart & Ulla Wälder

1001 Nacht


Patsy Grabher-Fenkart & Ulla Wälder
Eine Ausstellung über Diffuses und Handfestes, über Weite und Nähe. Über Begegnungen mit Nomaden, die echten und die, in der Seele.

Die österreichische Designerin Patsy Grabher-Fenkart und die dänische Innenarchitektin und Fotografin Ulla Wälder verbindet die Liebe zu Material, Form und Farbe. Beide erzählen mit Licht und Struktur – mit dem, was sich berühren lässt, und mit dem, was nur spürbar ist.

Patsy Grabher-Fenkart lässt in ihrer Porzellanmanufaktur handgegossene Unikate entstehen. Sie studierte Design an der Universität für angewandte Kunst Wien und am Royal College of Art in London.

Ulla Wälders Fotografien fangen Momente zwischen Ankommen und Weiterziehen ein. Sie studierte Kunst und Innenarchitektur an der Royal Danish Academy of Architecture, Design & Conservation in Kopenhagen.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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9
Gebeinhaus, neben Kirche St. Karl
• Freier Eintritt während der emsiana

Heller.Ulmer

Ich will nach Hause


Heller.Ulmer
Heimweh kennen nur diejenigen, die – ob frei oder erzwungen – ihr gewohntes Umfeld verlassen. Es ist die verwirrende Gleichzeitigkeit der Empfindung, die Gehen und Bleiben in eins setzt, ein Gefühl in Moll, das uns spüren lässt, was uns wichtig ist. Das Duo Heller.Ulmer versucht mit Arbeiten in Mischtechnik dieser Erfahrung Raum zu geben.

Yvette Heller und Gabriele Ulmer begannen Ende der neunziger Jahre als Duo zusammenzuarbeiten. Unter vier Händen entstehen seither Installationen, Wachs- und Papierobjekte, Textil- und Fotokunst. Die beiden Künstlerinnen blicken auf zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland zurück.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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4
Burgruine Alt-Ems, Schlossberg Hohenems
• Frei zugänglich, 25. April bis 4. Oktober 2026

Aaron Stöckl

Wanderbilder: Über Bewegung, Ort und Bewusstsein


Aaron Stöckl
Mit der Ausstellung „Wanderbilder“ bespielt der Vorarlberger Künstler Aaron Stöckl den Schlossberg – in den historischen Überresten der ehemaligen Burg Alt-Ems. Inmitten jahrhundertealter Mauern trifft zeitgenössische Kunst auf Geschichte, Bewegung auf Erinnerung, Vergänglichkeit auf Wandel. Die ausgestellten Werke widmen sich zentralen Lebensthemen wie Achtsamkeit, Bewusstsein, Selbsterkenntnis, Mut und Verantwortung.

Ein zentrales Element der Ausstellung ist die Wanderschaft der Bilder: Besucher:innen sind eingeladen, ein Originalwerk mit nach Hause zu nehmen. Während das Bild auf Reisen geht, bleibt am Schlossberg eine auf Aluminium gedruckte Replik zurück. Wer die „Wanderbilder“ sehen will, muss sich auf den Weg machen. Der Schlossberg ist ausschließlich zu Fuß erreichbar.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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5
ein m2 Kunst, Emsbachstraße 1a
• Frei zugänglich

Arno Egger

Abrakadabra: Der Brennende (Seraph)


Arno Egger
Seit Menschengedenken steht die Kunst im Dienste der Religion und der Magie. Das Zauberwort „Abrakadabra“ verweist auf eine Verwandlung. Es kann als Metapher für den schöpferischen Akt verstanden werden. Denn es löst den Moment der Verwandlung aus, in dem Material Bedeutung annimmt und sich mit symbolischer Kraft auflädt.

Der Künstler greift das Konzept des Heiligen auf. In der Theologie gelten die Seraphim als jene Wesen, die Gott am nächsten stehen. Sie sind so erhaben und glühend, dass eine Begegnung kein Moment des Friedens sein kann, sondern eine außergewöhnliche Erfahrung hervorruft. Das erklärt, warum Engel in heiligen Texten oft mit den Worten erscheinen: „Fürchtet euch nicht!“

Arno Egger studierte visuelle Gestaltung an der Scuola Politecnico di Design in Mailand. Heute ist er Kurator der Johanniterkirche Feldkirch.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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8
Garage, Mondscheingasse 1
• Freier Eintritt während der emsiana

Nina Teresa Feuerstein

Reisen. Grenzen. Begegnungen.


Nina Teresa Feuerstein
Reisen ist ein Privileg. Reisen ist Bewegung – zwischen Orten, zwischen Möglichkeiten, zwischen dem, was war und dem, was sein könnte. Reisen ist die Bewegung selbst – das Überschreiten von Grenzen, ob geografisch, emotional oder gesellschaftlich. Wir packen Koffer, überqueren Grenzen, als wären sie nur Linien auf einer Karte. Doch für manche sind diese Linien Mauern. Was, wenn Grenzen uns aufhalten oder uns erst den Weg weisen?

Nina Teresa Feuerstein studierte Fotografie an der Akademie für angewandte Fotografie Graz, Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg sowie Keramische Formgebung an der Meisterschule für Kunst und Gestaltung Graz.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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24
R-Haus, Marktstraße 19
• Freier Eintritt während der emsiana

Theresa Anna Häfele

Der Raum dehnt sich auf


Theresa Anna Häfele
Performance und Videoprojektion

Der Raum dehnt sich auf
ein Atem wölbt in eine Pause
rhythmische Taktung
freie Bewegung im Solo und Doppel
vergangen und neu


Theresa Anna Häfele arbeitet in Architektur, Kunst und Performance. Ihr Studium absolvierte sie an der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Sie experimentiert in verschiedenen Disziplinen mit Raum, Körper und performativen Elementen. Es geht um Sichtbarmachung, Raumaneignung, Selbstbestimmung und Ausdrucksfähigkeit. Mit Bandprojekten ist sie Teil der Musikszene in Wien und Vorarlberg und Mitglied im Tanzensemble Spodium.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 10–17 Uhr
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28
Schaufenster Geburtshaus Salomon Sulzer, Schweizer Straße 31
• Frei zugänglich

Kunstkreis C

„Reisende soll man nicht aufhalten“


Kunstkreis C
Doch was bleibt, wenn die Wege sich kreuzen? Im Schaufenster bei Rossmanith wird das Reisen zur Metapher des schöpferischen Prozesses. Der Kunstkreis C versteht sich als Resonanzraum, in dem Menschen wie Reisende dazustoßen: Sie bringen ihr Handwerk und ihre ungestillten Visionen mit und hinterlassen ihre künstlerischen Spuren im gemeinsamen Gefüge.

Die Ausstellung zeigt die Destillate dieser Begegnungen – Werke, die wie Echos vergangener Gespräche und Vorboten kommender Wege im Raum stehen. Es ist ein flüchtiges Innehalten im Strom der Zeit, ein Sichtbarmachen jener unsichtbaren Fäden, die durch gemeinsames Schaffen entstehen.

Der Kunstkreis C ist ein Zusammenschluss engagierter Künstler:innen und eine offene Plattform für den künstlerischen Diskurs – verwurzelt in der Region und doch stets unterwegs.

Do 21–24 | Fr 17–23 | Sa 17–23 Uhr
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15
Kulturcafé Kitzinger, Schweizer Straße 15
• Freier Eintritt während der emsiana

Heilgard Bertel

Farbe nur Farbe, keine großen Formate


Heilgard Bertel
„Malen ist für mich eine elementare Lebensäußerung. Was ich tue und wie ich es tue, stellt eine Beziehung zu dem her, was ich erlebe, was mich berührt und was mich betrifft.“ Die Künstlerin Heilgard Bertel zeigt während der emsiana im Kitzinger einige ihrer „Tüchlein-Bilder“, die sie als „Miniaturen aus dem Nichts“ bezeichnet.

Zu den „Tüchlein-Bildern“ hat Heilgard Bertel zwei Begleithefte ediert mit eindrücklichen Bildern und Texten. Sie beschreibt ihre Arbeit so: „Die Tüchlein-Bilder sind Anfang einer unerhörten Freiheit, Spielplatz unserer Fantasie, von wo aus uns offenes Gelände sichtbar und erreichbar wird.“

Heilgard Bertel arbeitet als Malerin und Bildhauerin in Hohenems. Sie betreibt ein eigenes Atelier, in dem sie auch kunsttherapeutisch tätig ist.

Vom 21. Mai, ab 20 Uhr, bis 24. Mai
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11
Hohenemser Kirchplatz
• Frei zugänglich

Roland Adlassnigg

Der Ring – eine Rauminstallation


Roland Adlassnigg
Ein Boxring am Hohenemser Kirchplatz? Er bildet die Kulisse für die Tanzperformance „Perfect Match“ von Silvia Salzmann über häusliche Gewalt. Die Bühne ist instabil, unfair von vornherein. Es ist ein fragiles Setting, in dem Möbel rutschen, wanken und kippen. Roland Adlassniggs Rauminstallation „Der Ring“ ist vom 21., ab 20 Uhr, bis 24. Mai am Kirchplatz in Hohenems zu sehen.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg, des BMWKMS, der Stadt Hohenems, der Stadt Bregenz, der Firma Collini, des vorarlberg museums und von Double Check – Netzwerk für Kultur und Bildung in Vorarlberg

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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1
Alte Werkstatt, Schweizer Straße 10a (Innenhof Mondscheingasse)
• Freier Eintritt während der emsiana

Camillo Häusle

Die Scheune und das Fragment – Auszüge einer Atelierpraxis


Camillo Häusle
Camillo Häusle zeigt im Rahmen der emsiana objektbezogene Auszüge aus seiner Atelierpraxis zum Thema „Die Scheune und das Fragment“. Dabei untersucht er das Verhältnis zwischen Realität und Imagination und folgt dabei dem Wunsch, Dinge zu ordnen und zugleich ihre Unschärfen offenzulegen. Camillo Häusle studiert bildende Kunst bei Manfred Pernice an der Universität der Künste in Berlin.


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