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Hohenemser Kulturfest

Museen & Ausstellungen

Alle Ausstellungen können während den Veranstaltungstagen bei freiem Eintritt besucht werden.
Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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Garten der Marktstraße 42 und Marktstraße 40
• Freier Eintritt

Objekte, Tierlager in den Tiergarten

Tone Fink - Ausstellung


<b>Objekte, Tierlager in den Tiergarten</b>
„das tier in mir, ist mir am nächsten, macht mich wirr- IA! Eselts, die ziege miaut, der buchfink jault, alte nachbarn ohne nackthaar; ob wurm im loch 287 oder hufschlag am knie, vergess ich nie - nachbarn sind tier mit mir. ein tiergarten ist da, schauen aber ja nicht hauen!“
Tone Fink

Der „gräfliche Tiergarten“ wurde kurzerhand in den ehemaligen Jahreisgarten in die Marktstraße 42 verlegt. Zudem sind weitere Werke in der Marktstraße 40 ausgestellt.

Am Eröffnungsabend um 21:30 Uhr wird im Tiergarten eine kleine Performance stattfinden.
Tone Fink, geb. 1944 in Schwarzenberg. Lebt und arbeitet in Wien und Vorarlberg. Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Lehrauftrag an der internationalen Sommerakademie für bildende Künste in Salzburg. Zeichner, Maler, Objektemacher, Performance- und Filmkünstler.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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Marktstraße 40, Top 6
• Freier Eintritt

Ölmalerei

Johan Jansen – Ausstellung


<b>Ölmalerei</b>
Virtuelle Nachbarschaft:
Lange Zeit, war für alle Menschen die Wirklichkeit, die einzige Wirklichkeit die man kannte. Heute kennt der Mensch mehrere Realitäten gleichzeitig, und es ist möglich, von einer Realität in eine andere zu wechseln und dort zu verbleiben. Mit dem Wechseln der Realität verändert sich auch die Nachbarschaft. Wenn man sich in der digitalen oder virtuellen Realität aufhält, erlebt man eine andere Nachbarschaft als in der greifbaren Realität.

Während der Lockdowns unternahm Johan Jansen eine virtuelle Reise nach Japan. Er nutzte Google Streetview, um durch das Land zu reisen und platzierte seine „Staffelei” in dieser Landschaft an mehreren Stellen. Das Resultat ist eine Serie Landschaftsbilder aus der virtuellen Realität. Aus der begrenzten Nachbarschaft wurde plötzlich eine sehr große globale Nachbarschaft.
Johan Jansen, geb. 1957 in Roosendaal, Niederlande, lebt und arbeitet in Bludenz. Nach seinem Studiuman der Kunsthochschule gründete er das Kunstzentrum West Brabant und war Direktor des Kunstverleihs Artothek 18. Sein Schwerpunkt als freischaffender Künstler ist die Malerei.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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Gebeinhaus, neben Kirche St. Karl
• Freier Eintritt

Installation mit Drahtobjekten

Hilda Keemink – Ausstellung


<b>Installation mit Drahtobjekten</b>
Bewegung und körperliche Nähe gehören zu den wichtigen Bedürfnissen eines jeden Menschen. In diesem Sinne stellt Hilda Keemink eine Installation mit skizzenhaften 3D-Drahtobjekten zusammen, welche den Begriff „Nachbarschaft" und damit Nähe, Begegnung und Akzeptanz in verschiedenen Lebenssituationen in den Mittelpunkt stellt.

Stabiler Draht wird freihändig geformt, um daraus Figuren-Konstellationen darzustellen. Die frei im Raum hängenden dreidimensionalen Menschen-Figuren begegnen sich in thematisch leicht erkennbaren Alltagssituationen, so wie sie auch in unserer Nachbarschaft zu finden sind.
Die Linien überlappen sich, die Konturen verschwimmen. Bei näherem Hinsehen heben sich die einzelnen Zeichnungen wieder voneinander ab. Individualität und Masse und das Beliebige greifen ineinander und werden zeitgleich im Bild vermittelt.
Hilda Keemink ist gebürtige Niederländerin und in Den Haag aufgewachsen. Nach der Ausbildung zur Physik-Ingenieurin arbeitete sie zunächst im Forschungsbereich. Heute lebt sie als bildende Künstlerin in Koblach.ise nach Japan. Er nutzte Google Streetview, um durch das Land zu reisen und platzierte seine „Staffelei” in dieser Landschaft an mehreren Stellen. Das Resultat ist eine Serie Landschaftsbilder aus der virtuellen Realität. Aus der begrenzten Nachbarschaft wurde plötzlich eine sehr große globale Nachbarschaft.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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Brettauerhaus, Schweizer Straße 17
• Freier Eintritt

Keramische Formenwelt in Begegnung

Maria Jansa - Ausstellung


<b>Keramische Formenwelt in Begegnung</b>
Flügeltisch
Flügelschwarm ist sanft gelandet
Maria Jansa, geb. 1949 in Fraxern, studierte an der Kunsthochschule  Linz. Seit 1980 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig und hat an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teilgenommen. Ihre Schwerpunkte sind Keramik, plastische Konzepte und Installationen. Wie 2014 im Öltank vom Kunstraum Otten Hohenems.

Do 21–24 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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Durchgang Marktstraße 29/50
• Freier Eintritt

Nachbarn

Martina Feichtinger – Installation im öffentlichen Raum


<b>Nachbarn</b>
Ein Nachbar, ein Fremder, der uns vertraut wird. Oft kennen wir ihn nur vom kurzen Gespräch im Türrahmen. Im besten Falle respektiert man sich und hilft sich aus. Jeder hat einen Nachbar, der einen Nachbar hat, der einen Nachbar hat.

Für die emsiana geht Martina Feichtinger in der Marktstraße 29/50 auf die Suche nach dem Nachbarn, des Nachbarn, der Nachbarin. Der Doppeldurchgang wird mit vorhangartigen Gemälden behangen, die Ganzkörperportraits der Nachbarn im Türrahmen zeigen, der Grenze zum privaten Raum. Jedes Portrait erzählt eine kurze Geschichte, die den Fremden zu einem Nachbarn macht.
Martina Feichtinger, geb. 1988 in Feldkirch, studierte Bildende und Mediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Art in Public Spheres an der Hochschule Luzern. Neben Auslandsaufenthalten in New York City und Rio de Janeiro, wo sie bei Theater- und Sozialprojekten mitwirkte, inspirieren sie die Farben der Arktis und der Berge in ihrem künstlerischen Schaffen. Sie unterrichtet an der Kunstschule Liechtenstein.

Frei zugänglich (Ausstellungsdauer: 12. - 31. Mai 2022)
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23
Radetzkystraße 14
• Freier Eintritt

Installation

Lorenz Helfer – Fassadenbemalung


<b>Installation</b>
Lorenz Helfer hat im Rahmen der emsiana 2022 die Fassade des Hauses in der Radetzkystraße 14 bemalt. Besucher:innen waren dazu eingeladen, den Künstler bei der Arbeit zu begleiten und die Entstehung des Bildes mitzuverfolgen. Die Lage, direkt bei der Ampel, lädt wartende Fahrer dazu ein, sich mit dem Wandgemälde auseinander zu setzen.

Lorenz Helfer beschäftigt sich in seinem Werk auf vielschichtige Weise mit dem Thema der Nachbarschaft.
Lorenz Helfer, geboren 1984 in Hohenems, studierte zwischen 2002 und 2007 an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 2007 hatte er zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland und illustrierte einige Bücher. 2015 erhielt er den Förderungspreis des Landes Vorarlberg, 2019 den Hubert-Berchtold-Kunstpreis, 2021 das Kunststipendium der Stadt Bregenz.

Frei zugänglich
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Löwenberg-Keller, Schweizer Straße 3

Verbundenheit

Waltraud Schwendinger - Ausstellung


<b>Verbundenheit</b>
Bei der emsiana präsentiert Waltraud Schwendinger ihre aktuelle Serie „Verbundenheit“ - Kunst:Natur auf Leinwand. Die wiederkehrenden Teile in den Rastern symbolisieren für die Künstlerin einzelne Menschen, welche jedoch nur als Ganzes funktionieren können. Individuelle Wahrnehmungen und Meinungen sind unerlässlich, aber dem Gemeinsamen geben wir mehr Gewicht. Wir zeigen uns verbunden mit unseren Mitmenschen und unserer Umwelt und sind zeitgleich Individuen und Gemeinschaft.

Der Kontrast zwischen dem in der Serie oft gewählten Weiß und Schwarz wird durch dezente Grautöne abgeschwächt - sinnbildlich für die Ungewissheiten dieser Tage. In der Serie "Verbunden" gibt es keine klaren, durchgängigen Linien. Diese Flexibilität in Kontur und Struktur steht für die aktuelle Zeit. Vermeintlich angedeutete Mauern gilt es aufzulösen und zu überwinden. Ruhe liegt in ihren Bildern - aber insbesondere auch die Kraft der Zukunft.
Waltraud Schwendinger, geb. 1961 in Rankweil, ist erfolgreiche und erfahrene Autodidaktin. Ihre Einzel- und Gruppenausstellungen fanden bisher Großteils im deutschsprachigen Raum statt. Inspiration findet die freischaffende Künstlerin Sommer wie Winter in den Bergen und im Wald. Dies spiegelt sich auch in den verwendeten Naturmaterialien.

Frei zugänglich
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Am Emsbach, Mündung Salzbach

Fluchtstarre

KUSPI 022 - Installation am Emsbach


Fluchtstarre
Der Schweizer Künstler KUSPI 022 (Kurt Spirig) aus Widnau nimmt die nachbarschaftliche Einladung zum Anlass für eine Installation beim Platz an der Mündung des Salzbachs in den Emsbach. Es werden 24 schwarze Hosenbüsten in verschiedenen Abständen in die Bachkreuzung des Emsbachs gehängt (symbolisieren Familien). Zudem steht die Anzahl für 24 Stunden Flucht.
KUSPI 022<(b> ist als vielseitiger Akteur unterwegs, mal experimentell, performend, malend, fotografierend, schreibend, singend, aktionistisch, … Es ist die Einmaligkeit und die Vergänglichkeit einer Installation, eines Bildes, einer Skulptur, die ihn faszinieren.

Frei zugänglich (Ausstellungsdauer: 6. Mai bis 12. August 2022)
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1 m² Kunst, Emsbachstraße 1a

Die Ausbrechende Metallskulptur

Mona Blenke – Installation


<b>Die Ausbrechende</b> Metallskulptur
„Die Ausbrechende“ symbolisiert eine weibliche Seele, die aus den ihr aufgebürdeten gesellschaftlichen sowie den selbst erschaffenen stereotypen Normen ausbricht - in die revolutionäre Freiheit des Lebens. In diesem radikal ausgeweiteten Raum der Selbstbestimmung warten alle Möglichkeiten, die verwirklicht werden wollen.

Im Dynamischen der Skulptur wird uns auch von der Leidenschaft, dem Mut und der Tatkraft erzählt, die die Freiheit uns Menschen abverlangt.
Mona Blenke, geb. 1995 in Hohenems, wo sie auch lebt und in der Werkstatt ihres Papas frei erschaffen kann, was ihr gerade in den Sinn kommt. Neben dem kreativen Gestalten mit Metall macht sie eine diplomierte Ausbildung zur Medieninformatik- und Design Betriebswirtin.

Frei zugänglich (Ausstellungsdauer: 30. April bis 9. Oktober 2022)
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Burgruine Alt-Ems, Schlossberg

Mittadinn. Turmbau in der Ruine Alt-Ems

Günther Blenke – Installation


<b>Mittadinn.</b> Turmbau in der Ruine Alt-Ems
Günther Blenke hebt den Turmbau aus seinem engen Bedeutungspanzer des Blasphemischen, des von Wahnsinn oder menschlicher Selbstüberschätzung Getriebenen, heraus und zeigt seine andere, wunderschöne Seite, die menschliche Möglichkeit des inneren Ausgerichtetseins auf das Gute hin.

Seine Skulpturen „Amor fati“ und „Arete“, die Liebe zum Schicksal und das Gute, zeigen den Versuch einer Annäherung.

„Als Hohenemser ist die Ruine Alt-Ems ein Teil meiner Geschichte. Eine, die weitergeht.“, sagt Günther Blenke. Der Ausgangsort des Turmbaus im Palast, im Zentrum der Burg, erklärt sich aus sich selbst. Mittadinn.
Günther Blenke, geb. 1965 in Hohenems, wo er auch lebt und seine Werkstatt hat. Er ist Vater zweier erwachsener Töchter.


Nach „Eisenartig“ von Edgar Büchel 2014, „Blickwinkel“ von Hubert Lampert 2015, „Fürchtet Euch nicht“ von Arno Egger 2016, „Biographie“ von Marbod Fritsch 2017, „155 Schritte ins Paradies“ von Uta Belina Waeger 2018, „Work Life Balance“ von Roland Adlassnigg 2019, "Ohne Kunst wär's schöner" von Peter Wehinger 2020 und “Die Unbefleckte” von Mario Dalpra 2021, findet in diesem Jahr bereits die neunte zeitgenössische Kunstinstallation, auf Einladung des Verkehrsverein Hohenems, in der Burgruine Alt-Ems auf dem Schlossberg in Hohenems statt.

Do 10-19 | Fr + Sa 10-21 | So 10-22 Uhr (Sonderausstellung, Museumscafé)
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Jüdisches Museum

Am Rand. Zusammen leben in der Untergass’


Am Rand. Zusammen leben in der Untergass’
Die Ausstellung „Am Rand. Zusammen leben in der Untergass’“ erforscht Haus- und Lebensgeschichten der Hohenemser Untergass’ und schärft gemeinsam mit dem Hohenemser Fotografen Dietmar Walser den Blick für den städtischen Raum und den urbanen Wert des Bestandes – auch um die sozialen Folgen der geplanten Veränderungen diskutierbar zu machen. Interviews mit Bewohner:innen des Stadtviertels eröffnen neue Perspektiven auf einen Erneuerungsprozess, der Chancen und Herausforderungen für das Wohnviertel und darüber hinaus bedeutet.
Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin Anika Reichwald
So 11, 13 und 15 Uhr (Dauer 1 h)
€ 8 VVK / € 5 ermäßigt

Fr 18:30–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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Sägerstraße 5

Alte-Zeiten-Museum

Nachbarschaft heute – Gedanken auf Papier


<b>Alte-Zeiten-Museum</b>
Schüler:innen der 3c und 3d der Mittelschule Hohenems haben im Rahmen von Workshops ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema Nachbarschaft erarbeitet und zu Papier gebracht.

Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung werden während der emsiana im Alte-Zeiten-Museum präsentiert. Das Museum mit der Ausstellung „Leben um 1600“ und der Garten des Alte Zeiten-Museums sind ebenfalls geöffnet.
In Zusammenarbeit mit der Bücherei Hohenems.

Do 21–22:30 | Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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21
Marktstraße 26

Museum auf Zeit


<b>Museum auf Zeit</b>
Im Museum auf Zeit erfahren Besucher mehr zur Geschichte der Burgruine Alt-Ems. Das Herzstück der Ausstellung ist ein 3,5 m langes Modell, das die Pracht der 800 Meter der früheren Wehranlage und Residenz der Ritter und Reichsgrafen von Hohenems zeigt. Eine besondere Ansicht von Hohenems bietet ein Gemälde aus dem Jahr 1613 von Hans J. Noppis. Palast, Lusthaus, gräfliche Gartenanlagen und Bürgerhäuser verweisen auf den aufstrebenden Markt Ems. Portraits von Burgbewohnern und Fundgegenstände aus der Burganlage Alt-Ems ergänzen die Ausstellung.
Veranstalter: Kulturkreis Hohenems

Fr 17–21 | Sa 14–21 | So 11–17 Uhr
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Sägerstraße 11

Mühlenmuseum

»Stoffels Sägemühle«


<b>Mühlenmuseum</b>
Die Geschichte der Mühlen reicht bis auf die Zeit vor Christus zurück. Mit „Stoffels Säge-Mühle“ erklärt die Hohenemser  Familie Amann nicht nur eindrucksvoll die letzten 2000 Jahre der Mühlentechnik, sondern präsentiert auch eine detailliert nachgebaute Säge und Mühle in Originalgröße, angetrieben von Wasserkraft. In der ehemaligen Sägewerkhalle sind weitere 35 Mühlenmaschinen zu sehen, welche die Weiterentwicklung der Sägerei und Mühlentechnik kulturgeschichtlich dokumentiert.


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