Führungen
Fr 14 Uhr | So 11:30 Uhr | Dauer ca. 1h
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14
Treffpunkt: Jüdisches Museum Hohenems, Foyer
• € 12 | € 9 ermäßigt | VVK und ggf. Tageskasse
Die Morgenländer
Jüdische Forscher und Abenteurer auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden
Die Ausstellung „Die Morgenländer“ beleuchtet die Entstehung der Orientwissenschaften im 19. Jahrhundert und macht eine überraschende Erkenntnis stark: Die Entwicklung der Islamwissenschaften, der Arabistik und der Orientalistik war eng mit der Wissenschaft des Judentums, mit Emanzipation und Reform verbunden.
Die neuen Orientwissenschaften waren Schauplatz einer jüdischen Suche nach den eigenen Ursprüngen: Der selbstbestimmte Blick auf die Quellen der eigenen Kultur und Geschichte war auch ein Versuch, sich aus der diskriminierenden Umklammerung in einer christlichen Gesellschaft zu befreien.
Aus dieser Perspektive erschien die arabische Welt nicht als feindlich-exotischer „Anderer“, sondern als Quelle auch der europäischen Kultur. Diese Sichtweise stellt so manche Stereotype der Gegenwart in Frage.
Fr 16 Uhr | Sa 10 Uhr | Dauer ca. 1h
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14
Treffpunkt: Jüdisches Museum Hohenems
• € 12 | € 9 ermäßigt | VVK und ggf. Tageskasse
Zwischen Gassen und Geschichten
Ein Spaziergang in die Vergangenheit des Jüdischen Viertels von Hohenems
(c) CR Walser
Zwischen historischen Häusern, schmalen Gassen und unscheinbaren Details öffnen sich Geschichten, die von Alltag und Festtag, von Handel und Gemeindeleben, von Aufbruch und Verlust erzählen.
Auf unserem Weg begegnen wir den Spuren einer jüdischen Gemeinde, die über Jahrhunderte das Leben in Hohenems mitgeprägt hat: von der Synagoge über die Mikwe bis hin zu den Wohnhäusern jüdischer Familien, deren Namen bis heute im Gedächtnis der Stadt weiterleben. Die Führung zeigt, wie eng die jüdische Geschichte mit dem Ort verwoben ist.
Der Spaziergang ist ein Blick zurück und Einladung, die Bedeutung von Erinnerung für unsere Gegenwart wahrzunehmen. Gemeinsam entdecken wir Geschichten, die hier – sichtbar und verborgen – weiterwirken.
Freitag, 22. Mai,
16:00 Uhr | Dauer: ca. 2h
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27
Treffpunkt: Eingang Sammlung Hans Bäumler, Markus-Sittikus-Straße 20
• € 15 (Erwachsene) | € 11 (ermäßigt für Kinder/Jugendliche bis 19 J.) jeweils zzgl. Eintrittspreis. Nur Barzahlung möglich
Sammlung Hans Bäumler
Führung durch die Kunst- und Natursammlung
Die Sammlung Hans Bäumler vereint herausragende Meisterwerke der bildenden Kunst mit einzigartigen Schätzen aus Flora und Fauna. In der Führung entdecken Besucher:innen ausgewählte Gemälde der Münchner Schule, des französischen Impressionismus und Postimpressionismus sowie des deutschen Impressionismus und Expressionismus. Ergänzt wird der Rundgang durch die Naturausstellung mit einzigartigen Tierpräparaten und außergewöhnlichen Naturfundstücken aus aller Welt.
Voranmeldung erbeten unter
sammlung-hans-baeumler.at
Sa 11:30 Uhr | So 10 Uhr | Dauer ca. 1h
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14
Treffpunkt: Foyer, Jüdisches Museum Hohenems
• € 12 | € 9 ermäßigt | VVK und ggf. Tageskasse
Eine Reise durch 400 Jahre jüdische Geschichte von Hohenems
Führungen durch die Dauerausstellung
Die Dauerausstellung in der Villa Heimann-Rosenthal lädt zu einer Reise durch die Geschichte der jüdischen Gemeinde ein – von ihren Anfängen bis zu ihrem tragischen Ende im Nationalsozialismus nach 1938. Sie erzählt von einem Leben zwischen lokalen Bindungen und transnationalen Familiennetzwerken, von Migration und Heimat, Hoffnungen, Erfolgen und Enttäuschungen, Verfolgung und Fluchtwegen. Thematisiert wird auch der Neubeginn der Überlebenden nach 1945, der Streit um Erinnern und Nicht-Erinnern und die Gegenwart der Hohenemser Diaspora – die Perspektiven der Nachkommen.
Exponate zu den Lebens- und Jahreszyklen begleiten den historischen Rundgang. Die Dauerausstellung regt dazu an, zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu wandern und die Fragen zu reflektieren, die bis heute relevant bleiben.
Samstag, 23. Mai,
14:00 Uhr | Dauer: ca. 2h
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14
Treffpunkt: Jüdisches Museum Hohenems, Ende: Zollamt Hohenems
• € 14 | € 10 ermäßigt | VVK und ggf. Tageskasse
Über die Grenze
Fahrradtour von Hohenems nach Diepoldsau mit Philipp Rusch
Es waren verzweifelte Menschen, die in der Flucht aus dem Dritten Reich in die Schweiz die letzte Rettung sahen, und es waren Menschen von beiden Seiten der Grenze, die aus verschiedensten Gründen den Geflüchteten über die Grenze halfen. Die Hörstationen auf beiden Seiten des alten Rheins zeugen davon. Neue Fluchtgeschichten kommen dazu und werden nun auf der Radtour vorgestellt.
Eigenes Fahrrad und Passdokument erforderlich
So 13:30 und 15 Uhr | Dauer ca. 1h
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13
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, Römerstraße 15
• € 12 | € 9 ermäßigt | VVK und ggf. Tageskasse
Eine Reise durch Zeit und Erinnerung
Rundgang über den Jüdischen Friedhof
Besuchen Sie eines der bedeutendsten kulturhistorischen Zeugnisse der Region: den Jüdischen Friedhof südlich von Hohenems, malerisch am bewaldeten Abhang des Schwefelberges gelegen.
Im Jahr 1617 erlaubte Graf Kaspar die Ansiedlung jüdischer Familien in Hohenems. Den neuen Bürger:innen wurde dabei auch ein Grundstück als Friedhof zugewiesen. Auf diesem Gelände fanden weit über 700 Personen ihre letzte Ruhestätte, und bis heute werden dort weiterhin Begräbnisse durchgeführt. Von den ursprünglichen Grabsteinen sind noch 370 erhalten. Jeder Stein erzählt von Menschen, ihren Wegen und Träumen. Wer hier geht, begibt sich auf eine Reise durch Zeit und Erinnerung.
Fr 17 Uhr | Sa 13 und 15:30 Uhr | Dauer ca. 1h
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23
Treffpunkt: Portal, Kirche St. Konrad, Konrad-Renn-Straße 2
• € 9 | Keine Anmeldung erforderlich
„Wächter, wie weit ist die Nacht“
Malereien der Künstlerin Heilgard Bertel
Wächter, wie weit ist die Nacht“, geschaffen von der Künstlerin Heilgard Bertel in den Jahren 1980 bis 1983, ist eine verborgene Kostbarkeit mit bemerkenswerter Geschichte: verdrängt, vergessen und schließlich wiederentdeckt!
Die Malereien verbinden Szenen aus dem Alten und Neuen Testament mit Motiven aus dem aktuellen Weltgeschehen und verweisen uns Menschen auf unsere individuelle Verantwortung für unser Leben, unseren Glauben und für die uns anvertraute Schöpfung. Die Führung mit Kirchenraumpädagogin Dr. Marlies Sproll führt in die Geschichte und Bildsprache dieses außergewöhnlichen Werkzyklus ein.
Sa 14 Uhr | So 14 und 15 :30 Uhr | Dauer ca. 1h
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22
Treffpunkt: Palast, Innenhof
• € 19 | VVK und ggf. Tageskasse
Auf den Spuren der Grafen
Führung durch den Palast
Über die Jahrhunderte hinweg waren die Grafen von Hohenems viel unterwegs. Ihre Reisen führten sie von Hohenems nach Süditalien, über Südspanien bis hinauf in den hohen Norden. Von diesen Wegen brachten sie nicht nur Geschichten mit nach Hause, sondern auch Kunstwerke, wie beispielsweise etwa Eremitenbilder, wie sie heute in der Großen Galerie zu sehen sind (von Jakob Hannibal aus Antwerpen). Im Rahmen einer Führung durch den Palast können viele dieser Objekte besichtigt werden, die mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail als Zeugnisse der Geschichte erhalten werden.